Adolph Kolping

Der am 04.12.1813 bei Köln geborene „Gesellenvater“ gehört zu den Wegbereitern einer stärkeren sozialen Ausrichtung der kirchlichen und gesellschaftlichen Praxis.

In seiner Jugend erlernte der Sohn eines Schäfers zunächst den Beruf eines Schusters, studierte dann und wurde im Alter von 31 Jahren zum Priester geweiht. Unter dem Eindruck der Verelendung vor allem jugendlicher Handwerker, im Zuge der „Industriellen Revolution“, gründete er 1849 den „Katholischen Gesellenverein“ mit dem Ziel, diesen jungen Menschen eine „Heimat auf Zeit“ und Perspektiven zur Bewältigung ihres Lebens anzubieten. Für Österreich legte er 1852 in Innsbruck, Salzburg, Steyr, Linz und Wien jene Grundsteine, auf denen sich sein Werk entwickeln und ausbreiten konnte.

Heute kennt man vor allem die Kolpinghäuser, in denen Lehrlinge, SchülerInnen und Studierende Wohn- und Begegnungsmöglichkeiten finden. Und nach wie vor steht der Name „Kolping“ für Solidarität mit den Armen und Benachteiligten: In unserer komplexer gewordenen Welt sind dies u.a. allein erziehende Mütter und ihre Kinder, von Gewalt betroffene Frauen, Suchtkranke, Menschen mit Behinderungen, ältere und pflegebedürftige Menschen oder Jugendliche in Krisensituationen, die in den Sozialeinrichtungen des Kolpingverbandes Beratung, Hilfe und
Unterkunft finden.

Getragen wird die Verbandsarbeit von 60 „Kolpingsfamilien“ mit rund
12.000 Mitgliedern in ganz Österreich. Die örtlichen Gruppen sind in Landesverbänden zusammengefasst, die ihrerseits im Bundesverband von „Kolping Österreich“ vereinigt sind. Der Bundesverband wiederum ist Teil des Internationalen Kolpingwerkes („Kolping International“), das sich in mehr als 60 Mitgliedsländern für die Entwicklung und Humanisierung der Gesellschaft stark macht.

Die Grundsätze Kolping’s haben für uns auch heute noch Gültigkeit !


Die Kolpingsfamilie- Wien- Alsergrund setzt diese Grundsätze im Zentrum Wien’s um.

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